Auf der Suche nach unserer Herkunft ist man in Sizilien gerade richtig.
Die ältesten Siedlungen Siziliens stammen aus etwa 25. bis 12. Jh. v.Chr. Dies belegen Funde von Knochen und Gebrauchsgegenständen aus den Grotten.
Aus der Bronzezeit (ca. 22. Jh. v.Chr. wurden Felsengräber in einer künstlichen Höhle freigelegt (Vendicari).
Im 12. Jh. v.Chr. wurde bereits Ackerbau und Viehzucht in kleinen gesicherten Siedlungen betrieben. Das belegen Funde von Keramik, Knochen, Werkzeugen du Grabstätten im Südosten Siziliens (Stentinello nördlich von Syrakus), Castelluccio (nahe Noto und Palazzolo Acreide) und Thapsos (eine kleine Halbinsel auf einer Sandbank zwischen Syrakus und Augusta).
Noch vor der Hochkultur, die die griechische Besetzung mit sich brachte, wurde der Osten Siziliens von den Sikulern aus Süditalien besiedelt.Sie gründeten u.a. Neaiton und Pantalika. Im Nordwesten Siziliens trafen die Elymer aus Kleinasien ein und gründeten die Städte Segesta, Eryx und Entella.
Die bedeutendsten noch erhaltenen archäologischen Stätten stammen von den Griechen und Römern. Sie bewahren mit ihren Schätzen die Antike für uns und lassen uns das Leben vor zwei bis dreitausend Jahren und was sich bis heute davon erhalten hat, besser verstehen
€ 115,- pro Person
Mitten in Syrakus befindet sich ein gigantisches griechisches Theater, das etwa in der Zeit der Herrschaft des Tyrannen im 5. Jh. v.Chr. errichtet wurde. Es befindet sich zusammen mit den antiken Steinbrüchen (Latomia del Paradiso), dem Ohr des Dionisus und dem Römischen Amphitheater im Archäologischen Park Neapolis. 1952 wurde der archäologischen Park Neapolis in Syrakus gegründet, um die wichtigsten Denkmäler des antiken griechischen Viertels Neapolis zu schützen und zugänglich zu machen.
Die große Ausgrabungsstätte des griechischen Theaters im Park Neapoli von Syrakus ist das größte Denkmal eines antiken Theaters. Syrakus war vor etwa 2500 Jahren eines der größten Kulturzentren, das wir kennen. Hier wurden mit den aufgeführten Stücken die Komödie und die Tragödie geboren.
In exponierter Position auf dem Felsen des Monte Tauro wurde unter griechischer Herrschaft das Theater mit dem wunderbaren Blick bis zum Ätna angelegt. Es ist die herausragende Attraktion in Taormina.
Die riesige Villa Romana del Casale in Piazza Armerina mit der luxuriösen Ausstattung und den berühmten Mosaiken wurde Ende des 3. Jh. n.Chr. gebaut. Man geht davon aus, dass sie dem römischen Herrscher Maximianus gehörte, der sich die Herrschaft über das Reich von 286 bis 305 n. Chr. mit Diocleziano teilte.
Viel kleiner dagegen ist, die erst 1971 entdeckte römische Villa in der Nähe von Noto und Vendicari, die Villa Romana del Tellaro. Sie wurde nach dem Fluss Tellaro benannt. Bedeutend in der Villa sind die Mosaikfußböden, die den Inhaber, einen Händler und Jagdszenen zeigen.
Pantalica war zwischen dem 13. Und 8. Jh. v.Chr. die Hauptstadt eines kleinen Königreichs.
Beeindruckend ist landschaftliche Schönheit aus Höhlen, Schluchten und Teichen mit einer Vielfalt an exotischen Pflanzenarten. Das gesamte Gebiet ist von Nekropolen umgeben.
In die Felsen von Pantalica sind Höhlenwohnungen und Kapellen gehauen. Sie sind Zeugnis der Flucht der Bevölkerung aus den Küstengebieten ins Landesinnere, um den Überfällen der Sarazenen zu entkommen.
€ 70,- pro Person
Im Jahr 581 v.Chr. wurde Akragas gegründet. In der heutigen Provinz Agrigent, in einer besonderes schönen landschaftlichen Position, hoch oben auf einem Felsen über dem Tal, sind noch heute die Tempel zu besichtigen, die den Göttern des Olymp gewidmet waren.
Der griechische Tempel von Segesta ist eines der am besten erhaltenen Denkmäler des griechischen Reiches und der schönste Tempel in Sizilien dank seiner herrlichen Lage, einsam in einer wunderschönen natürlichen Umgebung.
In einer wunderschönen Landschaft im Südwestens Siziliens gelegen, ist Selinunte eine der wichtigsten archäologischen Stätten des Mittelmeers. Das antike Selinus wurde 651 v. Chr. von den Griechen gegründet und war 200 Jahre lang eine wirtschaftliche Metropole, bis es von Segesta eingenommen wurde.